Apr 07

Obwohl es in Mac OS X Leopard immerhin schonmal im Dock-Icon von iCal angezeigt wird – viele wünschen sich dennoch eine Möglichkeit, das komplette aktuelle Datum in der Titelleiste bei der Uhr anzuzeigen. Ironischerweise gibt es die Möglichkeit, den Wochentag mit einzublenden, die restlichen Datumsbestandteile bleiben jedoch außen vor :-(

Mit einem kleinen Trick kann man Mac OS X jedoch dazu bewegen, das Datum in beliebig formatierter Weise in der Titelleiste mit anzuzeigen.

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Mar 09

logo-apache.pngLeopard bringt ja den Apache2 bereits mit allen möglichen Modulen mit. Durch Aktivieren von “Web-Sharing” ist er auch sofort einsatzbereit. Warum also nicht auch benutzen? Bei aktiviertem Sharing kann man sofort auf die Verzeichnisse, die im eigenen Ordner unter “Sites” abgelegt sind per http zugreifen (http://[rechnername]/~[benutzername]/). Doch einige Funktionen, z.B. die berühmten .htaccess-Dateien sind nicht aktiv.

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Feb 27

php-logo.jpgJa, schön ist das schon, dass Leopard ein eingebautes PHP5 dabei hat, welches sich auch leicht aktivieren lässt. Leider ist die Version ein ziemlich abgespecktes Binary welches nur ein paar Basis-Extensions einkompiliert hat. Mir hat sich auch nach längerer Suche kein Weg aufgetan, vorkompilierte Module z.B. für den GD2-Support (Grafikbibliothek für PHP) zu integrieren respektive überhaupt welche zu finden.

Was bleibt also übrig? Richtig: PHP5 selber installieren. Ich habe dafür ein Build der Beta 6 von PHP 5.2.5 von entropy.ch benutzt. Der Betreiber der Site wird auch von php.net “offiziell” für den Mac OS X Support von PHP benannt. Im Endeffekt reichen folgende paar Kommandos im Terminal aus um die Version zu installieren:

curl -O http://www2.entropy.ch/download/php5-5.2.5-6-beta.tar.gz
tar -xzf php5-*-beta.tar.gz
sudo mv php5 /usr/local/
sudo chown -R root:admin /usr/local/php5

Danach muss man nur der Apache-Konfiguration den neuen Ort des PHP-Moduls (das original PHP-Modul bleibt ja erhalten) sagen. Die Konfigurationsdatei liegt unter /etc/apache2/httpd.conf und muss mit Administratorrechten geöffnet werden. Dann muss folgende Zeile eingetragen und ein etwaiger alter Eintrag entfernt werden:

LoadModule php5_module local/php5/libphp5.so

Wichtig: auch die php.ini-Datei liegt nun an einem neuen Ort (/usr/local/php5/lib/php.ini)! Dort muss ggf. der MySQL-Socket wie bereits beschrieben eingetragen werden.

Viel Spaß!

Feb 23

So einfach wie nie zuvor unter Mac OS X (Intel).

Für meine privaten Entwicklungsprojekte verwende ich Subversion zur SourceCode-Verwaltung und Trac als Issue- und Projektmanagementsystem. Unter Mac OS X Tiger war die Installation sehr schwierig, da nur Apache 1.3 vorinstalliert war und kein Subversion vorhanden war. Bei Leopard ist allerdings sowohl Subversion, als auch Python 2.5, Apache 2.2 etc. vorinstalliert und es bedarf nur noch ein bisschen Konfiguration, bis wir loslegen können.

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Feb 09

Normalerweise arbeitet man unter Unix mit dem Punkt vor dem Order-/Dateinamen um diese zu verstecken (.hiddenFolder). Mein aktuelles Problem war allerdings, dass ich von einer Windows Partition die Ordner “Recycled” und “System Volume Information” nicht mehr sehen wollte. Diese Ordner umzubenennen bringt natürlich recht wenig.

Mit den DeveloperTools (auf der OS X CD ab Mac OS 10.4 enthalten) kommt das Tool SetFile mit. Damit kann man mit einem einfachen Befehl über das Terminal das entsprechende Flag an dem Ordner oder der Datei setzen. SetFile -a V {DATEI/ORDNER} setzt die Datei invisible. Mit SetVile -a v {DATEI/ORDNER} bekommt man sie wieder zu Gesicht. Mit dabei ist auch das Tool GetFileInfo mit dem man Informationen über die Datei oder den Ordner abrufen kann.

Jan 19

Leopard hat zwar Apache 2.2 und PHP 5 im Bauch. Für den kompletten Einsatz zur Webentwicklung mit MySQL fehlt allerdings noch MySQL selbst und etwas Konfiguration.

In diesem Beitrag möchte ich die notwendigen Schritte zur vollständigen Installation eines L(eopard)AMP Systems aufzeigen.

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Jan 04

ACLs mit dem Finder rekursiv anwendenUnter Mac OS X Tiger habe ich bereits mit ACLs (Access Control Lists) gearbeitet um den gemeinsamen Benutzerordner für alle Benutzer des Rechners freizugeben. Ohne diesen Umweg kann nämlich nur derjenige eine Datei beschreiben, der sie auch erstellt hat. Eigentlich dachte ich, dass ich mir unter Leopard den Umweg über das Terminal sparen kann, weil ja Benutzergruppen (und damit auch die ACLs) nun endlich in den Systemeinstellungen unterstützt werden (obgleich sie schon immer existieren).

Leider gibt es noch nicht die Möglichkeit, zu bestimmen, dass die einmal gesetzten ACLs eines Objekts (Datei oder Ordner) auch für neu erstellte Objekte weitervererbt werden sollen. Was wieder dazu führt, dass ich eine Datei, die meine Frau erstellt hat, nicht bearbeiten kann. So ein Mist aber auch ;-)

Allerdings wird es ein bisschen einfacher: während man früher (unter Tiger) erst nach dem Setzen der ACLs und der Vererbungsregel alle Daten wieder in den Shared-Ordner kopieren durfte (denn die Vererbungen werden nur für neue, also auch kopierte, Objekte angewandt) kann man unter Leopard den Finder dazu bringen, die eigenen ACLs auf alle Unterobjekte anzuwenden.

Hierfür muss man folgenderweise vorgehen:

1. Die ACLs für den Shared-Ordner im Terminal setzen (hierfür sollte man administrative Reche besitzen):

chmod +a "group:familie allow delete,chown,list,search,add_file,add_subdirectory,delete_child,file_inherit,directory_inherit" /Users/Shared/

2. Den Shared-Ordner im Finder aufsuchen, das Informationen-Fenster (Command-i) einblenden und im Abschnitt “Sharing & Zugriffsrechte” das kleine Zahnrad anklicken (siehe Bild). Aus der Liste dann “auf alle Unterobjekte anwenden” wählen und warten.

Dadurch werden alle ACL-Regeln auf die Unterobjekte angewandt. Da wir vorher “directory_inherit” als Option mit angegeben haben, vererben sich die Regeln automatisch auf alle neu erstellten Objekte.

Dec 31

Soeben habe ich mein System auf Mac OS X Leopard hochgezogen. Wie berichtet, habe ich ja auf meiner externen Platte einen langen Test durchgeführt. Vor ein paar Tagen habe ich dann das externe Systen neu installiert und so konfiguriert, wie ich es brauche.

Leo

Gestern habe ich dann versucht mit SuperDuper! das System von der externen Platte auf die interne zu spiegeln. Das lief eigentlich auch gut, jedoch konnte ich dann nicht mehr von der internen Platte booten. Eventuell liegt das daran, dass die aktuelle SuperDuper!-Version nicht für Leopard freigegeben ist. Ich dachte schon, alles sei für die Katz gewesen.

Dann habe ich nochmal den alten Trick mit dem Festplatten-Dienstprogramm versucht: Option “Wiederherstellen” gewählt, als Quelle die externe als Ziel die interne Platte – und nach zwei Stunden war der Klon fertig – und dieser Beitrag wird gerade unter Leo auf der internen Platte geschrieben ;-)

So, damit wäre der Tiger auf MacAttack endgültig “ausgerottet”. Irgendwie schade eigentlich, aber Leo ist ein würdiger Nachfolger…

Dec 19

Eins ist mir noch eingefallen: das Hilfesystem meiner “fliegenden” Leo-Installation funktioniert auch nicht richtig. Ich bleibe immer auf der Startseite hängen. Egal welchen Begriff ich eingebe – nichts passiert. Und die vorhandenen Links (z.B. “erste Schritte mit Leopard”) sind auch tot, d.h. es passiert nichts wenn man sie anklickt.

Naja, ich denke, das liegt vielleicht wirklich an der Update-Installation. Das hat zu Windows-Zeiten schon nicht funktioniert, und beim Mac funktioniert’s halt auch nicht ;-)

Dec 17

Licht ausEin weiteres, neues Feature bei Mac OS X Leopard wird die iMac-Besitzer freuen. Mittels aktiver Bildschirmecken (zu finden unter Systemeinstellungen->Bildschirmschoner) kann man jetzt den Monitor auf Kommando in den Ruhezustand versetzen. Dadurch wird die Hintergrundbeleuchtung des LCD abgeschaltet. Das spart nicht nur Strom, sondern verlängert auch die Lebensdauer der Hintergrundbeleuchtung (das gilt insbesondere für Nicht-LED-Displays, also für alle bisherigen Macs). Unter Tiger vermisse ich ein derartiges Feature bisher immernoch…