Heute habe ich mich daran gemacht eine MAMP-Umgebung (Mac OS X, Apache, MySQL, PHP) für die Webentwicklung aufzusetzen. Die Installation von Mac OS X habe ich einfach mal abgehakt
. Nachdem ich schon diverse “Komplettpakete” ausprobiert habe, wollte ich heute mal den Weg über MacPorts versuchen.
Also habe ich als erstes mal Apache installiert. Dazu musste ich an der Konsole eigentlich nur folgendes eingeben:
sudo port install apache2
Sofort macht sich MacPorts dran, die Sourcen herunter zu laden, die dann auch gleich kompiliert und installiert werden. Danach konnte ich den Server schon starten:
sudo /opt/local/apache2/bin/apachectl start
Danach war MySQL dran. Zunächst musste ich ein bisschen rumprobieren, weil ich nicht wusste, dass es bei MacPorts mehrere Varianten eines Pakets geben kann. Die richtige Variante war dann:
sudo port install mysql4 +server
Die Angabe +server legt fest, dass man die Serverversion installieren will. Da ich das vorher nicht gemacht habe, ich aber das (später im Text noch genannte) Installationsscript habe laufen lassen, stimmten bei mir die Rechte für die Datenbanken nicht. Deshalb sollte man unbedingt sicher stellen, dass das Verzeichnis /opt/local/var/db/mysql/ für den Benutzer mysql zugreifbar ist.
Wenn man alles normal installiert und noch keinen Fehler gemacht hat – so wie ich – dann kann man mit dem Installationsscript die Datenbanken anlegen lassen:
sudo -u mysql mysql_install_db
Das Kommando sorgt dafür, dass dies unter der Benutzerkennung “mysql” geschieht. Das ist wichtig, damit der MySQL-Server – der später unter dieser Kennung läuft – auch Zugriff auf die erzeugten Standardtabellen hat.
Gestartet wird der Server dann mit diesem Kommando:
sudo /opt/local/bin/mysqld_safe &
Das “&” am Ende sorgt dafür, das MySQL erstmal im Hintergrund verschwindet. Das kann allerdings zu Problemen führen, wenn sudo dann anschließend dass Passwort haben will. Im Zweifel das “&” weglassen und den Prozess dann mit CTRL-Z in den Hintergrund verbannen.
PHP ist der letzte im Bunde. Ich wollte die Version 5 installieren und habe mir mal die möglichen Varianten angeschaut. Folgende habe ich noch dazu installiert:
port install php5 +apache2 +mysql4 +pear
Danach muss freilich der Apache neu gestartet werden. Am besten ist es ohnehin bei den Installationsarbeiten die Server herunterzufahren.
Hinweis: es ist jetzt 22:26 Uhr und ich werde jetzt keine weiter gehenden Tests der Installation machen. Falls es aber noch etwas nennenswertes gibt, werde ich darüber informieren
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