Jan 31
Heute habe ich einen Remotezugriff von Mac zu Mac gebraucht. Dafür habe ich auf dem Zielrechner einfach die Bildschirmfreigabe aktiviert:

Zuerst wollte ich mir dann für den Zugriff einen VNC-Client installieren. Bekannte Vertreter dieser Gattung sind ja der freie Chicken of the VNC oder auch der kostenpflichtige JollysFastVNC. Kurz davor bin ich aber über ein Programm gestolpert, welches Mac OS X gleich mitbringt: Bildschirmfreigabe (oder englisch “ScreenSharing”).

Es befindet sich in System->Library->CoreServices und kann einfach gestartet werden. In dem erscheinenden Fenster nun einfach den Namen des Zielrechners eintippen – fertig. Das Programm hat selbst über meine beschränkte DSL-Leitung eine brauchbare Verbindung auf den Zielrechner hergestellt.
Möglicherweise haben einige dies ohnehin schon gewusst. Im Lokalen Netzwerk ruft Mac OS X das Programm nämlich auf, wenn man einen Rechner mit freigegebenem Bildschirm anklickt. In meinem Fall ging’s über VPN wo diese automatische Erkennung nicht mehr funktioniert.
Jan 28
Heute habe ich ein neues MacBook eingerichtet. Dabei ist mir in den Trackpad-Optionen die Funktion “Ein Finger | Bewegen” aufgefallen. Damit kann man per Trackpad-Tap ein Fenster verschieben ohne “richtig” klicken zu müssen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie in Cupertino oder lassen Sie es bleiben
Diese Option bewirkt nämlich, dass der normale Tap (also die Funktion “Klicken durch Tippen”) eine leichte aber spürbare Verzögerung erhält. Ich hab mich heute den ganzen Tag gewundert, warum sich das MacBook so komisch anfühlt (hab ja schließlich den direkten Vergleich mit meinem weißen MacBook und der MagicMouse).
Also wenn sich jemand über Verzögerungen beim Multitouch-Trackpad Tip wundert, erstmal in den Systemeinstellungen für das Trackpad die Funktion “Ein Finger | Bewegen” deaktivieren. Ich hab das gerne gemacht, weil dieser Delay mir das bisschen Komfort nicht wert ist…
May 18
Soeben habe ich versucht ein dmg-Image auf eine Partition wiederherzustellen. Das geht ja mit dem Festplatten-Dienstprogramm recht leicht. Allerdings bekam ich sofort nach dem Start eine Fehlermeldung:
Fehler beim Wiederherstellen
Es wurden keine Scan-Informationen gefunden. Für die Wiederherstellung muss ein Imagescan/Scan des Quell-Images durchgeführt werden.
Hm. Was heißt das nun? Ich hab mich ein bisschen im Festplatten-Dienstprogramm umgesehen und die Funktion “Images->Überprüfen” gefunden. Nach 30 Minuten war das fertig. Aber kein Erfolg. Der zweite Versuch mit der Funktion “Images->Image für das Wiederherstellen überprüfen” war da schon erfolgreicher. Man muss da schon genau lesen, was man aufruft…
Keine Ahnung, warum das bei Apple so kompliziert gemacht wird. Normalerweise könnte das Programm ja auch sofort den nötigen Scan durchführen oder wenigstens einen Knopf anbieten, mit dem man den Vorgang starten kann. Aber so ist es halt, nicht alles ist perfekt bei Apple
Apr 21
Neulich habe ich versucht, meinen iMac mit meiner Stereoanlage zu verbinden. Nachdem ich die Stereoanlage aber nur einschalte, wenn ich Musik hören will, wollte ich die Wahl zwischen internen und externen Lautsprechern haben. Leider geht das beim iMac nicht, denn sobald ein Kabel im Audio-Ausgang eingesteckt ist, sind die internen Lautsprecher inaktiv.
Darum habe ich mich kurzerhand entschlossen, eine externe USB Audio “Karte” (so ein Teil hat nicht im geringsten etwas mit einer Karte gemeinsam *g*) zu kaufen. Da gibt es schon ganz billige ab 3 € oder so, aber sowas traue ich nicht über den Weg. Deshalb fiel nach kurzer Recherche meine Wahl auf die Speedlink Vigo USB Audio Card.
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Mar 01
Dieses Phänomen habe ich nun schon öfter beobachtet: beim Lesen oder Schreiben ist das Superdrive so langsam, dass man nicht mal das Betriebsgeräusch hören kann. Das gilt übrigens sowohl für meinen iMac wie auch für mein MacBook. Beim iMac habe ich es sogar unter BootCamp Windows ausprobiert (die Spiele DVD von Unreal Tournament 2004). Beim MacBook hatte ich eine gebrannte CD mit 400MB Daten – sie brauchte sagenhafte 17 Minuten um auf Platte kopiert zu werden…
Hat jemand von Euch da draußen ähnliche Probleme und kann man was dagegen tun?
Dec 02
In einem früheren Post habe ich schonmal gemäckert, weil Mac OS X keine eingebaute Funktion zum automatischen Anordnen von offenen Fenstern hat (“Tile horizontally/vertically”). Leider gibt es das wohl auch heute noch nicht (wobei es wohl in den APIs von Cocoa enthalten ist – nur als Hinweis für Developer), dafür habe ich aber ein kleines Freeware-Tool ausgegraben, welches die benötigte Funktionalität einfach und unkompliziert bereit stellt: TwoUp von Irradiated Software.
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Oct 05
Nach Thomas’ letztem Beitrag wollte ich heute NTFS-3G und MacFuse von meinem Mac entfernen. Die Uninstall…-Buttons in den Preference-Panes lassen auch vermuten, dass das ziemlich einfach geht. Jedoch bleibt uns das Verzeichnis /System/Library/Filesystems/ntfs-3g.fs/ erhalten und die Prefpanes müssen ohnehin manuell entfernt werden.
Das alles wäre nicht so schlimm, würde sich nicht beim Mounten eines NTFS-Laufwerks eine reihe schwerer Fehlfunktionen breit machen: so funktioniert bei mir zum Beispiel Spotlight nicht mehr und Fenster sind teilweise nicht ansteuerbar nachdem versucht wurde ein NTFS-Laufwerk zu mounten. Das selbe Verhalten tritt bei mir übrigens auf, wenn (mit korrekt installierten NTFS-3G) versucht wird ein Laufwerk zu mounten und dies jedoch fehlschlägt.
Wie dem auch sei: ich habe /System/Library/Filesystems/ntfs-3g.fs/ einfach gelöscht, den Mac neu gebootet (um sicher zu gehen, dass auch der letzte Rest aus dem Speicher ist) und nun werden NTFS-Volumes wieder nach dem Standardverfahren gemountet…
Sep 14
Unter Mac OS X ist es sehr leicht, für alle möglichen Objekte eigene Icons einzusetzen. Zunächst einmal braucht man aber ein passendes Icon. Dieses sollte möglichst als PNG-Datei (Portable Network Graphics) mit Transparenz vorliegen – die Icons von everaldo zum Beispiel entsprechen genau diesem Format. Die Grafik sollte mindestens 64×64 Pixel groß sein. Größer ist besser, aber bitte keine Tapeten mit 1.500×1.500 Pixel einsetzen

Folgende Schritte führen nun zum Ziel:
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Sep 14
VirtualBox 3.0.4 unter Mac OS X Snow Leopard scheint noch Probleme mit den Berechtigungen zu haben. Während der Benutzung der Software kommen sehr häufig Passwortabfragen für Änderungen am System. Einen Workaround dafür gibt es nicht. Mittlerweile gibt es eine neuere Version (3.0.6) in der das Problem möglicherweise behoben ist. Ich werde das in den nächsten Tagen mal testen…

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