Unter Windows hat es sich seit Windows XP etabliert, die von den Terminal Services her bekannte Remote Desktop Connection zu verwenden. Da meine Arbeitsumgebung überwiegend auf Windowssystemen basiert, suchte ich nach einer Lösung für einen ordentlichen Zugriff. Vor langer Zeit habe ich dann CoRD gefunden und auch hier im Blog schon vorgestellt. Inzwischen hat aber Microsoft selbst reagiert und mit der Version 2.0 einen super RDP-Client für Mac OS X im Angebot.
Mit diesem Client kann man wie unter Windows gewohnt mit rdp-Dateien die Verbindungseinstellungen speichern und später über diese gespeicherten Profile direkt Verbindungen aufbauen. Was mir bisher immer gefehlt hat, war der “Konsolenschalter”, um mit dem Remote Desktop Client auch auf die Konsolensitzung des Windowsrechners zugreifen zu können. Nach einer kleinen Googlesuche habe ich aber sofort die Lösung dafür gefunden. Einfach nach dem Servernamen im Feld für den Computernamen noch /console angeben und erst danach die Verbindung öffnen.
In den Einstellungen in der Menüleiste von Mac OS X (RDC -> Einstellungen) lassen sich noch weitere Konfigurationsparameter zur Verbindung auswählen. So zum Beispiel die Auflösung, der Benutzername und das Kennwort, Sound/Laufwerk und Druckermapping, Tastaturbelegung (bzw. Änderung aufgrund der unterschiedlichen Mac-Tasten) etc. Ich bin bisher allerdings immer sehr gut mit den Standardwerten zurecht gekommen. Nur den Backslash bekomme ich nicht hin, wenn ich mich auf eine deutschsprachige Windowsmaschine verbinde.
Edit: Wichtig im Umgang mit Remote Desktop unter Mac ist noch der Shortcut Command+2 um den Vollbildmodus zu starten bzw. zu verlassen.
Nachtrag2: Wie komme ich zu Sonderzeichen wie Backslash, geschweifte Klammern etc? Nach sehr intensiven wilden rumklicken habe ich festgestellt, dass dies mit CTRL+ALT und dem Ort der Taste auf der Windowstastatur zu bewerkstelligen ist. Ein Backslash also CTRL+ALT+ß oder eine eckige öffnende Klammer mit CTRL+ALT+8.

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