Oct 24

Zu Backupzwecken verzichte ich bislang ja auf TimeMachine und nutze das Unix-Tool rsync welches bei Mac OS X standardmäßig mit an Bord ist. Dafür habe ich ein einfaches Script mit einigen Aufrufen wie diesem hier:

rsync -av --exclude-from=excludes.txt /sourcefolder1 /targetfolder1

Soweit so gut. In der Datei excludes.txt sind Verzeichnisse und Dateimuster angegeben die nicht mit gesichert werden sollen. Das Ganze sieht etwa so aus:

/sourcefolder1/subfolderA
/sourcefolder1/subfolderC

Bisher war ich der Meinung, dass das prima funktioniert nur gestern ist mir aufgefallen, dass die ausgeschlossenen Ordner dennoch gesichert werden (in meinem Falle war das eine VirtualBox-Maschine, die mit 15 GB natürlich viel Platz braucht).

Nach ein bisschen recherchieren im Netz bin ich auf einen Hinweis gestossen, in dem so eine Exclude-Datei folgendermaßen aufgebaut wurde:

- subfolderA/
- subfolderC/

Zunächst einmal sind die Ausschlüsse relativ zum Quellordner anzugeben und am Anfang der Zeile muss ein “-” oder auch ein “+” (für einen expliziten Einschluss der Datei) angegeben werden.

Wenn man dann noch beachtet, dass Leerzeichen nicht escaped werden müssen (man schreibt also “/Users/achim/Mein Ordner/” anstatt “/Users/achim/Mein\ Ordner/”), dann funktioniert auch alles wieder prächtig.

Allerdings kann ich mir nicht erklären, warum rsync sich neuerdings so verhält – vielleicht kam mit einem Mac OS X Update eine neue Version von rsync mit…

3 Responses to “rsync und –exclude-from”

  1. Backup mit rsync - netztaucherbrille says:

    [...] rsync und –exclude-from [...]

  2. ronkenbunk says:

    naja… und andererseits haben whitespaces in datei- und ordnernamen auch nichts zu suchen ;-) und ich finds nett, dass apple all die linuxTools in ihr os integriert. da könnte man ja fast in versuchung kommen, plötzlich zu wechseln.

  3. ooooooo says:

    @ronkenbunk
    Na wie gut das Mac OS X nicht auf Unix basiert

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