Zu Backupzwecken verzichte ich bislang ja auf TimeMachine und nutze das Unix-Tool rsync welches bei Mac OS X standardmäßig mit an Bord ist. Dafür habe ich ein einfaches Script mit einigen Aufrufen wie diesem hier:
rsync -av --exclude-from=excludes.txt /sourcefolder1 /targetfolder1
Soweit so gut. In der Datei excludes.txt sind Verzeichnisse und Dateimuster angegeben die nicht mit gesichert werden sollen. Das Ganze sieht etwa so aus:
/sourcefolder1/subfolderA
/sourcefolder1/subfolderC
Bisher war ich der Meinung, dass das prima funktioniert nur gestern ist mir aufgefallen, dass die ausgeschlossenen Ordner dennoch gesichert werden (in meinem Falle war das eine VirtualBox-Maschine, die mit 15 GB natürlich viel Platz braucht).
Nach ein bisschen recherchieren im Netz bin ich auf einen Hinweis gestossen, in dem so eine Exclude-Datei folgendermaßen aufgebaut wurde:
- subfolderA/
- subfolderC/
Zunächst einmal sind die Ausschlüsse relativ zum Quellordner anzugeben und am Anfang der Zeile muss ein “-” oder auch ein “+” (für einen expliziten Einschluss der Datei) angegeben werden.
Wenn man dann noch beachtet, dass Leerzeichen nicht escaped werden müssen (man schreibt also “/Users/achim/Mein Ordner/” anstatt “/Users/achim/Mein\ Ordner/”), dann funktioniert auch alles wieder prächtig.
Allerdings kann ich mir nicht erklären, warum rsync sich neuerdings so verhält – vielleicht kam mit einem Mac OS X Update eine neue Version von rsync mit…
November 24th, 2008 at 11:16 pm
[...] rsync und –exclude-from [...]
October 21st, 2009 at 8:23 am
naja… und andererseits haben whitespaces in datei- und ordnernamen auch nichts zu suchen
und ich finds nett, dass apple all die linuxTools in ihr os integriert. da könnte man ja fast in versuchung kommen, plötzlich zu wechseln.
December 23rd, 2009 at 4:36 pm
@ronkenbunk
Na wie gut das Mac OS X nicht auf Unix basiert