Jul 30

Die freie Virtualisierungs-AlternativeNachdem mein Parallels 2.5 unter Leopard nicht so wirklich stabil läuft (es ist in der Lage, das komplette Mac OS X mit in den Tod zu reissen) habe ich mir mal VirtualBox angeschaut. VirtualBox ist ein OpenSource-Projekt und steht zum freien Download zur Verfügung. Seit einiger Zeit läuft das Projekt unter der Regie von keinem geringeren als Sun Microsystems. Soeben habe ich die Installation der Software samt Gast-Windows abgeschlossen.

Beides lief zunächst problemlos und ich konnte nebenbei noch ein paar Fotos in Lightroom sichten ;-) In den folgenden Tagen möchte ich testen, ob VirtualBox meine Anforderungen abdecken kann:

  • Multiuser-Fähigkeit (mehrere User können die VM benutzen)
  • Hardware-Integration (Drucker, Scanner, USB-Geräte)
  • Sharing mit Hostsystem
  • Guter Suspend-Modus
  • Performance
  • Stabilität

Mein erstes Problem mit VirtualBox war die nicht funktionierende Funktionstaste “F8″ (bzw. alle Funktionstasten). Die F8 braucht man bei der Windows-Installation um die Lizenzbestimmungen zu bestätigen. Nach ein paar Versuchen stellte ich fest, dass man für die normale Funktion einer F-Taste die Taste “fn” auf der Mac-Tastatur mit drücken muss. Das war’s aber auch schon.

Nach dem ersten Start von Windows dachte ich schon, dass es bereits an der Performance scheitern würde. Jedoch lag die träge Haptik an den noch nicht installierten Gast-Tools von VirtualBox. Die Installation derselben ist nicht ganz so einfach wie bei Parallels und Konsorten: man muss zunächst das Installationsmedium als CD einhängen (Geräte->CD einbinden->CD Abbild) und dann das Installationsprogramm im Windows-Explorer manuell starten. Danach folgt ein Neustart und die Tools sind installiert. Die Haptik unterscheidet sich nun nicht mehr von der eines ganz normalen Windows-Systems…

So – jetzt bin ich mal gespannt wie sich VirtualBox in den nächsten Tagen so schlagen kann.

3 Responses to “OpenSource-Virtualisierung: VirtualBox”

  1. pallholz says:

    bin gespannt auf Deine Testergebnisse! Dein Parallels 2.5 ist übrigens nicht die neueste Version. Da solltest Du besser mit der 3.0 arbeiten – die ist sehr stabil, schnell, geschmeidig und läuft und läuft und läuft ;-)

  2. Apple McIntosh says:

    @pallholz: ja ich kenne die 3er-Version schon. Genau deshalb teste ich ja VirtualBox – wenn das nämlich nicht taugt, dann werde ich die 30€ für ein Upgrade auf die 3.0 hinlegen.

  3. SevenThings says:

    Hi,
    ich als (noch) Windows User möchte auch mal meinen Senf dazu geben. Ich habe auf meinem (Vista)Notebook auch VirtualBox (die xVM Sun Version) und Parallels installiert. Aber meiner Meinung nach ist Parallels schnarch langsam, im Vergleich dazu spürt man bei VirtualBox kaum einen Unterschied ob das Gastsytem in einer VM läuft oder auf einem richtigen PC. Vielleicht liegt es aber auch daran das Parallels für Mac OS X optimiert ist.

    Gruß
    SevenThings

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