Feb 27

php-logo.jpgJa, schön ist das schon, dass Leopard ein eingebautes PHP5 dabei hat, welches sich auch leicht aktivieren lässt. Leider ist die Version ein ziemlich abgespecktes Binary welches nur ein paar Basis-Extensions einkompiliert hat. Mir hat sich auch nach längerer Suche kein Weg aufgetan, vorkompilierte Module z.B. für den GD2-Support (Grafikbibliothek für PHP) zu integrieren respektive überhaupt welche zu finden.

Was bleibt also übrig? Richtig: PHP5 selber installieren. Ich habe dafür ein Build der Beta 6 von PHP 5.2.5 von entropy.ch benutzt. Der Betreiber der Site wird auch von php.net “offiziell” für den Mac OS X Support von PHP benannt. Im Endeffekt reichen folgende paar Kommandos im Terminal aus um die Version zu installieren:

curl -O http://www2.entropy.ch/download/php5-5.2.5-6-beta.tar.gz
tar -xzf php5-*-beta.tar.gz
sudo mv php5 /usr/local/
sudo chown -R root:admin /usr/local/php5

Danach muss man nur der Apache-Konfiguration den neuen Ort des PHP-Moduls (das original PHP-Modul bleibt ja erhalten) sagen. Die Konfigurationsdatei liegt unter /etc/apache2/httpd.conf und muss mit Administratorrechten geöffnet werden. Dann muss folgende Zeile eingetragen und ein etwaiger alter Eintrag entfernt werden:

LoadModule php5_module local/php5/libphp5.so

Wichtig: auch die php.ini-Datei liegt nun an einem neuen Ort (/usr/local/php5/lib/php.ini)! Dort muss ggf. der MySQL-Socket wie bereits beschrieben eingetragen werden.

Viel Spaß!

Feb 23

So einfach wie nie zuvor unter Mac OS X (Intel).

Für meine privaten Entwicklungsprojekte verwende ich Subversion zur SourceCode-Verwaltung und Trac als Issue- und Projektmanagementsystem. Unter Mac OS X Tiger war die Installation sehr schwierig, da nur Apache 1.3 vorinstalliert war und kein Subversion vorhanden war. Bei Leopard ist allerdings sowohl Subversion, als auch Python 2.5, Apache 2.2 etc. vorinstalliert und es bedarf nur noch ein bisschen Konfiguration, bis wir loslegen können.

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Feb 14

compass1.pngAls Safari 3 in der ersten Beta Version herauskam versuchte ich den Browser zu wechseln und Safari zu benutzen. Der Versuch war allerdings nach kurzer Zeit aus diversen Gründen wieder beendet. Es fehlte einfach an so ziemlich allem. Del.icio.us war nicht integriert, einige Webseiten brachten das Programm zum Absturz und einige Fehler beim Rendern und anderes beendeten den Versuch.

Seit einigen Tagen bin ich allerdings wieder mal beim Versuch angelangt, Safari endlich als “Defaultbrowser” zu benutzen und muss sagen, dass mir inzwischen außer der del.icio.us-Integration nichts mehr fehlt. Die Geschwindigkeit, der Bedienkomfort und die notwendigen Plugins wie AdBlock sind vorhanden und das Browsen macht mit Safari subjektiv einfach mehr Spass ;-)  

Feb 09

Normalerweise arbeitet man unter Unix mit dem Punkt vor dem Order-/Dateinamen um diese zu verstecken (.hiddenFolder). Mein aktuelles Problem war allerdings, dass ich von einer Windows Partition die Ordner “Recycled” und “System Volume Information” nicht mehr sehen wollte. Diese Ordner umzubenennen bringt natürlich recht wenig.

Mit den DeveloperTools (auf der OS X CD ab Mac OS 10.4 enthalten) kommt das Tool SetFile mit. Damit kann man mit einem einfachen Befehl über das Terminal das entsprechende Flag an dem Ordner oder der Datei setzen. SetFile -a V {DATEI/ORDNER} setzt die Datei invisible. Mit SetVile -a v {DATEI/ORDNER} bekommt man sie wieder zu Gesicht. Mit dabei ist auch das Tool GetFileInfo mit dem man Informationen über die Datei oder den Ordner abrufen kann.

Feb 07

DruckerHeute ist mir was krasses passiert: ich wollte ein Online-Adressettikett von DHL ausdrucken. Das Ganze kann man über ein Java-Applet im Browser oder über PDF machen. Nun ich wollte es zunächst über die PDF-Datei machen – nachdem die PDF in Vorschau aber nicht funktioniert, weil dort JavaScript gebraucht wird (ist schon derb was heute mit PDF alles geht), hab ich’s über das Java-Applet versucht.

Leider habe ich dort den falschen Drucker ausgewählt (nämlich den Adobe-PDF-Printer). Der wiederum funktioniert bei mir grad nicht und DHL zeichnet aber den Druckversuch auf – ergo konnte ich das Etikett nicht mehr drucken. Selbst von der PDF-Datei aus, die ich dann extra in Adobe Acrobat geöffnet habe. Ich dachte schon, das Geld für’s Porto wäre im Eimer.

Dann kam die rettende Idee auf die ich unter Windows nicht gekommen wäre (kann aber durchaus sein, dass es dort auch geht). Ich dachte mir “zieh doch einfach den Druckauftrag von der Adobe-PDF-Warteschlange in die Epson-DX5000-Warteschlange”… und voilá: mein Etikett wurde gedruckt.

Danke, Mac!