Dec 13

BlueScreen ServerHeute hab ich zufällig in meinem Funknetzwerk den Rechner meines Vermieters gesehen. Leo’s Finder hat ihn gleich recht prominent in die Seitenleiste eingereiht. Neugierig wie ich bin, hab ich mir gleich mal die Informationenseite angeschaut. Und was sehe ich? Das Icon das den “PC-Server” darstellt zeigt eine recht eindeutige Abbildung… den guten alten Bluescreen aus Windows-Zeiten, noch dazu in einem schicken, wurgs-beigen Röhrenmonitor ;-) Das ist fast schon ein bisschen gemein…

Dec 08

LeoKlar, dass auch ich irgendwann auf Leopard umsteigen werde. Allerdings haben mich die Berichte über nicht ganz kompatible Software – besonders aus dem Hause Adobe – bisher noch davon abgehalten, meine Systemplatte der neuen Raubkatze zu überlassen. Was also tun? Gespannt war ich ja schon…

Zunächst mal habe ich mir mit SuperDuper! eine bootfähige Kopie meines Tigers auf die externe UltraMax-Platte gezaubert. Nach ca. 2,5 Stunden waren die 300 GB dupliziert und fertig zum booten. Dazu muss man nur in den Systemeinstellungen das Startvolume entsprechend ändern. Nach dem Neustart rattert dann auch schon die Ultramax los (die ist ein kleines, dezentes bisschen lauter als die interne Platte meines iMac ;-) ).

Nach kurzer Zeit schnurrte der Tiger dann auch wieder wie gewohnt. Als nächstes habe ich dann die Leo-DVD eingelegt und per Neustart das Installationsprogramm gestartet. Bei der Frage nach dem Installationsvolume habe ich dann einfach die Ultramax angeklickt und los ging es… die Installation dauerte auch “nur” gefühlte 1,5 Stunden. Aber dann sollte ich endlich den Leo booten können.

Beim nächsten Start war ich schon mächtig gespannt… und boom, da war er der Leopard. Durch die externe Platte verlief der erste Bootvorgang sicherlich ein bisschen langsamer, aber insgesamt recht flott. Nun musste nur noch Spotlight seinen Index neu erstellen… wieder gingen 1,5 Stunden ins Land – was soll’s… is ja für einen guten Zweck :-)

Tja und anschließend konnte ich dann problemlos den Leo auf Herz und Nieren begutachten – mit all meinen Programmen und Daten. Schon eine schöne Sache. Was mir als erstes bei meinem kurzen Test aufgefallen ist: Sportlight ist wirklich richtig schnell geworden. Wenn es unter Tiger noch gefühlte 900ms gedauert hat, ehe die ersten Treffer da waren, muss man unter Leo zusehen, dass man mit dem Tippen des Suchbegriffs nicht aus der Puste gerät. Also wirklich: sauschnell das Teil!

Weitere Erfahrungen mit Leo auf der UltraMax gibt es natürlich hier bei MacAttack. Stay tuned…

Dec 03

SketchBox TestNachdem ich nun seit einigen Tagen das Wacom Bamboo an meinem iMac benutze, möchte ich hier kurz über meinen ersten Eindruck berichten. Außerdem habe ich in diesem Zusammenhang das Freeware-Tool “SketchBox” getestet.

Zuerst habe ich das Grafiktablett seinem Hauptzweck zugeführt: der Bildretusche. Und hier kann ich nur sagen: genial! Obwohl man sich erstmal an die Bedienung des Stiftes gewöhnen muss, konnte ich sofort eine spürbare Verbesserung beim Bearbeiten von Fotos mit Photoshop CS3 bemerken. Gerade Operationen mit dem Kopierstempel gehen mit einem Grafiktablett wie dem Bamboo wesentlich schneller und auch ergonomischer von der Hand (wer das oft mit der Maus macht, weiß wie viele Klicks da notwendig sind). Die Stiftempfindlichkeit sorgt dafür, dass man auch viel differenzierter retuschieren kann.

Das Bamboo bietet vier frei belegbare Funktionstasten. Ich habe mir die untere linke mit der Command-Taste belegt. So kann ich auch den Ausgangspunkt für den Kopierstempel über das Grafiktablett bestimmen und benötige für eine “Clone-Session” keine Tastatur mehr. Denn der Bildausschnitt lässt sich mit Hilfe der aktiven Zoom-Fläche und per gedrückter Stifttaste sowohl in Größe als auch Position sehr komfortabel ändern.

Continue reading »

Dec 03

iBackup iconBisher habe ich meine Daten immer mit rsync und einem kleinen Shellscript gesichert. Mir reicht es eigentlich den kompletten /Users/-Zweig vom Hauptvolume zu sichern, dann habe ich i.d.R. alles was ich brauche. Von TimeMachine bei Leopard angetan, habe ich mich mal umgeschaut, was es denn so an Backup-Lösungen für Tiger gibt – und bin auch iBackup gestossen.

Schnell habe ich festgestellt, dass es sich dabei eigentlich “nur” um ein GUI für rsync handelt. Außerdem ist die Konfiguration eines Backups etwas gewöhnungsbedürftig da iBackup einige “logische” Ordner enthält, die z.B. Programmeinstellungen sichern. Das ist ja aber alles in den User-Verzeichnissen bereits vorhanden. Nachdem dann auch noch die automatische Update-Funktion Amok gelaufen ist (mir wurde während einer Session zig-mal das Update-Fenster aufgezwungen) bin ich wieder zurück geschwenkt, zu meinem guten alten rsync-Shellscript…