Klar, dass auch ich irgendwann auf Leopard umsteigen werde. Allerdings haben mich die Berichte über nicht ganz kompatible Software – besonders aus dem Hause Adobe – bisher noch davon abgehalten, meine Systemplatte der neuen Raubkatze zu überlassen. Was also tun? Gespannt war ich ja schon…
Zunächst mal habe ich mir mit SuperDuper! eine bootfähige Kopie meines Tigers auf die externe UltraMax-Platte gezaubert. Nach ca. 2,5 Stunden waren die 300 GB dupliziert und fertig zum booten. Dazu muss man nur in den Systemeinstellungen das Startvolume entsprechend ändern. Nach dem Neustart rattert dann auch schon die Ultramax los (die ist ein kleines, dezentes bisschen lauter als die interne Platte meines iMac
).
Nach kurzer Zeit schnurrte der Tiger dann auch wieder wie gewohnt. Als nächstes habe ich dann die Leo-DVD eingelegt und per Neustart das Installationsprogramm gestartet. Bei der Frage nach dem Installationsvolume habe ich dann einfach die Ultramax angeklickt und los ging es… die Installation dauerte auch “nur” gefühlte 1,5 Stunden. Aber dann sollte ich endlich den Leo booten können.
Beim nächsten Start war ich schon mächtig gespannt… und boom, da war er der Leopard. Durch die externe Platte verlief der erste Bootvorgang sicherlich ein bisschen langsamer, aber insgesamt recht flott. Nun musste nur noch Spotlight seinen Index neu erstellen… wieder gingen 1,5 Stunden ins Land – was soll’s… is ja für einen guten Zweck
Tja und anschließend konnte ich dann problemlos den Leo auf Herz und Nieren begutachten – mit all meinen Programmen und Daten. Schon eine schöne Sache. Was mir als erstes bei meinem kurzen Test aufgefallen ist: Sportlight ist wirklich richtig schnell geworden. Wenn es unter Tiger noch gefühlte 900ms gedauert hat, ehe die ersten Treffer da waren, muss man unter Leo zusehen, dass man mit dem Tippen des Suchbegriffs nicht aus der Puste gerät. Also wirklich: sauschnell das Teil!
Weitere Erfahrungen mit Leo auf der UltraMax gibt es natürlich hier bei MacAttack. Stay tuned…
December 17th, 2007 at 10:44 pm
Ach ja, um beim Booten des Systems die Auswahl zu haben, von welcher Platte gestartet wird, muss man einfach die
-Taste gedrückt halten bevor der graue Bildschirm mit dem
-Symbol erscheint. Dann erhält man eine Auswahl der verfügbaren Boot-Devices. Das eingestellte Startvolume bleibt davon unberührt.
December 31st, 2007 at 8:09 am
[...] habe ich mein System auf Mac OS X Leopard hochgezogen. Wie berichtet, habe ich ja auf meiner externen Platte einen langen Test durchgeführt. Vor ein paar Tagen habe [...]
February 8th, 2008 at 1:56 am
ich bin voll deiner meinung. macht echt nen schnelleren eindruck. habe testweise auf zweiter interner platte installiert da ich 10.5 erst noch testen will, bevor 10.4 endgültig weichen wird. allerdings hab ich probleme mit der auswahl des startvolumens….wenn ich den rechner abschalte iist alles gut mein ppc g4 startet, wie eingestellt vom leo, doch wenn ich nur neustarte, sprich nach einer installation oder über systemeinstellungen, dann startet er vom 10.4 wenn ich ihn dann runter fahr und erneut einschalte ist wieder alles bestens. über nen kleinen tipp, der abhilfe schafft wär ich sehr dankbar
February 8th, 2008 at 7:34 am
Hallo Joe,
sorry, das Problem kenne ich nun überhaupt nicht. Ich habe beim Testdrive halt beim Booten immer die
-Taste gedrückt und das Volume ausgewählt. Das habe ich mir während der Testphase so angewöhnt…
Grüße
McIntosh